Hinsichtlich der derzeitigen Frage, wer die Nachfolge von Ackermann antreten soll, fühlen sich etliche Vertreter der Belegschaft benachteiligt. Es droht ein großer Eklat im Aufsichtsrat.
Seit einiger Zeit wird bei der Deutschen Bank, vor allem im dortigen Aufsichtsrat, heftigst über die Nachfolge von Ackermann diskutiert – es wird wahrscheinlich auf eine sogenannte Doppelspitze mit Jürgen Fitschen und Anshu Jain hinauslaufen. Bei dieser Entscheidung sehen sich aber viele der Vertreter vor allem die der Belegschaft klar im Nachteil. Manch einer spricht sogar davon übergangen worden zu sein.
Aber es wird im Endeffekt mit großer Wahrscheinlichkeit auf diese Entscheidung, eine Doppelspitze als Nachfolge zu ernennen, hinauslaufen.
Jedoch führen diese Widerstände im Nachhinein dazu, dass der Entscheidungsprozess maßgeblich verzögert wird. Möglicherweise könnte es im Endeffekt gar zu einer sogenannten Kampfabstimmung im Aufsichtsrat kommen. Alles in allem sollte diese Frage jedoch schnellstmöglich geklärt werden, da sie vor allem Einfluss auf die Finanz Fragen des Unternehmens haben könnte.
Insbesondere die Arbeitnehmer fühlen sich mit der Entscheidung bei der Nachfolge von Ackermann überfordert und können sich nicht erklären, warum die Wahl gerade auf diese beiden Männer gefallen ist.
Denn bislang liegt von den beiden Nachfolgern beim Aufsichtsrat noch kein Konzept vor. Außerdem ist man der Meinung, dass Fitschen bereits zu alt sei, was die Spekulation um die Zukunftspläne nährt, dass Jain wahrscheinlich alleine die Bankführung übernehmen soll. Alles in allem sind einige Fragen offen, welche schnellstmöglich geklärt werden müssen.
Denn im Großen und Ganzen gebe es auch keine anderen Konkurrenten, denn auch Rainer Neske steht nicht zur Verfügung, da dieser noch mit der Integration der Postbank beschäftigt ist. Letztendlich liegt es am Aufsichtsrat, vor allem daran, wann dieser wieder konsensfähig ist.
Vielleicht kommt es auch zu keiner Kampfabstimmung, da die Arbeitnehmerschaft anscheinend doch nicht so geschlossen ist, wie sie es gerne wäre. Kritisch steht man in jedem Fall dem Chefkontrolleur Börsig gegenüber, da dieser in der Vergangenheit oft versprochen hat, dass es einen geordneten Vorgang geben werde. Aber schlussendlich hat sich gerade die Nachfolge von Ackermann als besonders umstrittene Frage ergeben.
Wichtig ist, dass sich die Vertreter von der Kapitalseite darüber einig sind, denn in diesem Fall können die Vertreter der Arbeitnehmerschaft eigentlich nichts mehr gegen eine Ernennung unternehmen, weil der Vorsitzende im Aufsichtsrat bei einem Patt über eine Doppelstimme verfügt.
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