Wer sich dazu entschließt, ein Haus zu bauen, ist dabei meist erst einmal voller Vorfreude und kann es kaum erwarten, ans Werk zu gehen. Das ist auch kein Wunder, hat man sich damit doch eine regelrechte Herausforderung ausgesucht und steht vor zahlreichen Entscheidungen. Doch bei all der Euphorie und der Freude sollte man nicht vergessen, dass auch beim Hausbau eine gute Absicherung das A und O darstellt und in keinem Fall vernachlässigt werden sollte. Denn gerade während der Bauphase gibt es einige Stolperfallen, die einem sehr hohe Kosten bescheren können und damit das ganze Bauvorhaben ins Wackeln bringen können. Wer diese Probleme im Keim ersticken möchte, sollte über eine Bauherrenhaftpflicht nachdenken.
Die Leistungen der Bauherrenhaftpflicht
Grundsätzlich dient eine solche Versicherung selbstverständlich der finanziellen Vorsorge und Absicherung. Als Bauherr stehen einem nämlich auch einige Pflichten ins Haus, welche bei Missachtung unter Umständen erhebliche finanzielle Folgen mit sich ziehen können. So ist man zum Beispiel dazu verpflichtet, die Baustelle dermaßen abzusichern, dass Dritte sich keinen Zutritt verschaffen können. Jedoch gilt es auch zu sagen, das eine ordnungsgemäße Absicherung oftmals gar nicht so einfach ist, und man den Ideenreichtum mancher Menschen nicht unterschätzen sollte. Und genau an diesem Punkt kommt die Bauherrenhaftpflicht ins Spiel. Diese schützt den Versicherungsnehmer vor eventuellen Schadensersatzansprüchen, die Dritte geltend machen können, wenn sich diese auf der Baustelle verletzen oder größere Schäden anrichten.
Wer braucht eine Bauherrenhaftpflicht?
Wer ein Haus baut und sich in diesem Punkt unsicher ist, sollte zuerst einmal die Unterlagen seiner Privathaftpflichtversicherung herausholen. In vielen Verträgen ist nämlich bereits eine Absicherung für Bauherren enthalten, die das Risiko für einen übernimmt. Ist das der Fall, gilt es als Nächstes, die Deckungssumme für diese Leistung zu prüfen. Oftmals liegt nämlich leider genau da der Haken an der Sache und es wird der Abschluss einer gesonderten Versicherung notwendig. Viele Versicherer begrenzen die Bausumme für die Bauherrenhaftpflicht und beugen so zu hohen Forderungen vor. Bei größeren Bauvorhaben empfiehlt sich also ein eigener Versicherungsvertrag für diesen Zweck. Nur dann kann man sich auch voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren!