Kapitalanlagen 2012 – Was lohnt sich?

Die ersten Wochen des Jahres 2012 werden bestimmt von einer Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Staatsschuldenkrise und auch Konjunktursorgen. Niemand kann genau sagen, ob die fünfte Weltwirtschaftskrise 2012 bereits vor der Tür steht oder die steigende private Nachfrage Konjunkturimpulse auslöst. Deshalb gibt es nur einige wenige Geldanlagen, die sich wirklich lohnen können:

Festgelder und Tagesgelder im Zinshoch
Durch die steigende Staatsverschuldung und den Verkauf großer Mengen an Staatspapieren an die privaten Anleger stehen die Banken vor der Herausforderung, noch mehr um Kundeneinlagen werben zu müssen. Die durch mehrfache Garantien abgesicherte Anlage auf Ihrem eigenen Konto als Festgeld oder Tagesgeld bringt deshalb im Vergleich zu Staatspapieren wesentlich mehr Zinsen. Wo der Bund beispielsweise nur 0,05 % auf die 1-jährigen Papiere zahlt ist bei vielen Banken mehr als das 40-fache dieser Zinsen drin. Wer sich dabei gründlich informiert und umsieht, der kann hier mit vergleichsweise geringem Risiko Geld anlegen und Zinsen kassieren. Dies ist eine Geldanlage die sich ganz unabhängig von der weiteren Entwicklung lohnt.

Wachsende Märkte sorgen für Profit
Eine Geldanlage in Aktien ist derzeit relativ schwierig. So hat der DAX zwar seit Jahresbeginn Gewinne erzielt dennoch können auch die Finanzmarktspezialisten nicht sagen, ob dieser Kursanstieg auch wirklich nachhaltig ist. Wer einen Teil seines Geldes in Aktien investiert der sollte auf alle Fälle darauf achten, dass die Unternehmen in wachsenden Märkten tätig sind und den Zenit der Unternehmensentwicklung noch nicht überschritten haben. Der in diesem Jahr wahrscheinliche Börsengang des IT-Unternehmens Facebook wird angesichts des Volumens Maßstäbe setzen. Allerdings sind die Geldanleger mit konservativeren Aktien besser bedient. Das ideale Portfolio kann sich also aus dividendenstarken Werten der Grundstoff-, Nahrungsmittel-Industrie oder Handelsaktien und Investments zusammensetzen, die das zig Billionen Dollar Geschäft mit der Energieversorgung in den Mittelpunkt stellen. Die Anlagen in Aktien bleiben aber weiterhin spekulativ, weshalb Tagesgelder und Festgelder in der derzeitigen Situation den Schwerpunkt der Geldanlage bilden sollten. Wer beispielsweise jetzt 10-jährige Staatsanleihen mit vergleichsweise niedrigem Zins kauft, der legt sich zu lange auf einem möglicherweise historischen Zinstief fest.

Zusätzlich sollte ein kleiner Teil des Vermögens in Fremdwährungen bzw. dortigen Festgeldern oder Sparbüchern investiert werden. Da die europäische Abgeltungsteuer eine vollkommen unkomplizierte, legale Geldanlagemöglichkeit ermöglicht bietet sich die Schweiz als zusätzlicher sicherer Hafen an.

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