Die Frage, ob ein Kreditangebot für einen selbst attraktiv und bezahlbar ist, beginnt für viele Menschen mit einer mathematischen Operation: Wie hoch sind die monatlichen Raten, die man schultern müsste und wäre dies zu schaffen? Die meisten Menschen interessieren sich auch für die Frage, wie hoch die Kreditkosten (die Kosten, die auf die eigentliche Summe in Gestalt von Gebühren und Entgelte kommen) ausfallen. Für sie ist es wichtig, wie ein solcher Kredit zu berechnen ist.
Das generelle Verfahren
Das erste, was man benötigt, damit man ein Darlehen berechnen kann, ist der effektive Jahreszins. Bei der Prozentangabe handelt es sich um den Wert, um den sich die Kreditsumme jährlich durch Zinsen und Gebühren verteuert. Anschließend geht es um die Laufzeit. Wie viele Jahre läuft das Darlehen, wie viele Zinsen muss man also einplanen und welche monatliche Rate ergibt sich daraus? Bei der Addition der Kreditkosten passiert häufig ein Fehler: Wenn man einen Kredit in der Höhe von 10.000 Euro über drei Jahre abbezahlt, der mit fünf Prozent verzinst wird, neigt man dazu, als Kreditkosten von drei Mal 500 Euro auszugehen, doch nach einem Jahr hat man ja bereits einen gewissen Teil des Darlehens getilgt, der Zinssatz für das zweite Jahr wird für die bestehende Restsumme und nicht für Ursprungssumme berechnet. In der Regel werden diese Kalkulationen bereits im voraus getätigt, um einen Rate (alle Zinskosten addiert mit der Darlehenssumme und anschließend geteilt durch die Zahl der Monate) gleicher Höhe ermitteln zu können, mit welcher der Kredit zurückbezahlt werden kann.
Hilfe durch einen Kreditrechner
Diese Erklärung zeigt eine Sache sehr deutlich: Selbst mit einfachen Zahlen ist es sehr schwierig, einen Kredit korrekt zu berechnen. Deshalb sollte man die Hilfe von einem Kreditrechner in Anspruch nehmen. Dabei handelt es sich um ein Rechenprogramm, welches man mit den Ausgangsdaten füttert und das anschließend Ratenhöhe und Kreditkosten ermittelt.
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