Türsicherung: So sichern Sie Ihre Tür wirksam gegen Einbruch

Es gibt kaum ein schlimmeres Ende eines Wochenendes oder Urlaubs, als zurückzukehren und festzustellen, dass jemand in Ihr Haus oder Geschäft eingebrochen ist. Die gute Nachricht ist, dass Sie eine Menge tun können, um Einbrüche zu verhindern, indem Sie einige einfache Vorkehrungen am eigenen Haus, dem Ladenlokal oder dem Büro treffen. Dazu zählt eine professionelle Türsicherung.

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Tatsächlich schätzt die Polizei, dass fast 90 Prozent der Einbrüche durch relativ einfache Sicherheitsmaßnahmen zur Türsicherung verhindert werden können, denn die meisten Einbrüche werden impulsiv begangen, von Gelegenheitsdieben oder Heranwachsenden.

Egal ob Sie nun Geschäftsinhaber oder Hauseigentümer sind, Sie sollten das Thema Türsicherung ernst nehmen. Die Sicherheit der Türen ist eines der wichtigsten Dinge, die beim Schutz Ihres Hauses oder Ihres Unternehmens vor unerwünschten Eindringlingen oder Dieben zu berücksichtigen sind. Türen sind der Haupteingang zu den meisten Gebäuden und sollten zu den sichersten gehören. Das bedeutet, dass Sie in gute Schlösser und andere Sicherheitsmerkmale für Ihre Türen investieren sollten.

Test Türsicherungen: 9 von 15 mangelhaft - Tipps zum Einbruchschutz

Natürlich kann es bei all den verschiedenen Sicherheitsprodukten, aus denen man heute wählen kann, schwierig sein das passende Produkt für die Türsicherung zu finden. Einbruchschutz Tür -- dafür habe ich die Wahl aus den verschiedensten Sicherheitsprodukten. Türriegel, Türgitter, Sicherheitszylinder, Querriegelschloss, Stangenschloss und Panzerriegel sind nur einige der Möglichkeiten um für gute Türsicherung zu sorgen.

Lassen Sie uns daher zuerst einmal die verschiedenen Möglichkeiten der Türsicherung genauer anschauen.

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Einbruchsicherung Tür: Türsicherung beginnt beim Türrahmen

Ein normaler hölzerner Türrahmen kann von einem Mann mit durchschnittlicher Stärke leicht eingetreten werden. Er wird normalerweise nur mit Schrauben oder Nägeln mittlerer Länge befestigt, und oft ist das Holz nicht mal sehr stark. Sie können den Rahmen mit einem langen Schließblech aus Metall verstärken, das mit extra langen Schrauben befestigt wird, die auf allen Seiten der Türöffnung direkt in die Zapfen gebohrt werden.

Diese Schließbleche zur Türsicherung können in Baumärkten und auf Websites erworben werden. Die Installation ist einfach und besteht darin, dass Sie die Metall Türverkleidung über Ihre bestehende Tür legen. Häufig ist es nicht einmal notwendig, den Türrahmen neu zu streichen oder das Design zu ändern.

Eine andere einfache Möglichkeit, einen Türrahmen zu verstärken, ist die Verstärkung der Zarge mit starken Schrauben. Ein Eindringling wird nicht in der Lage sein, eine derart verstärkte Tür aufzutreten oder sie leicht mit einem Brecheisen aufzubrechen. Wenn er sich entschließen sollte, sie selbst aufzuschrauben, wird er dafür möglicherweise Stunden benötigen. Der Rahmen sollte auch mit Schrauben verstärkt werden, die die Wandpfosten auf allen Seiten der Türöffnung erreichen.

Es lässt sich zur Türsicherung auch gesamte Türrahmen durch einen Stahl-Türrahmenbausatz mit Metall-Wandbolzen ersetzen.

Den höchsten Level an Einbruchschutz für die Tür bietet eine Metalltür, für die man ein Auto zum Durchbrechen benötigt. Das dürfte für die Türsicherung eines Privathauses oder eine Privatwohnung in der Regel nicht notwendig sein.

Türsicherung bei Balkontüren, Terrassentüren und Schiebetüren

Der Sicherung von Balkontüren und Terrassentüren sollte mindestens genauso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden wie dem Einbruchschutz der Wohnungstür oder dem Einbruchschutz der Haustür, denn sie sind ein beliebter Angriffsort für Einbrecher.

Vor allem Schiebetüren bieten oft nur eine geringe Einbruchsicherung. Wenn Sie Schiebetüren anschaffen, dann stellen Sie sicher, dass sie aus starkem Material hergestellt ist. Die meisten Schiebetüren werden mit einer Metallstange geliefert, die sich aufklappen lässt und am Ende des inneren Schiebeflügels angebracht wird und mit der gegenüberliegenden Kante des Türrahmens verbunden ist, sodass sie als Barriere das Öffnen verhindert. Sollte Ihre Terrassentür oder Balkontür keine Metallstange haben, so können Sie sich mit einfachen Mitteln Ihre eigene nachrüsten, indem Sie ein langes Stück Holz verwenden, es auf die perfekte Länge zuschneiden und es unten in die innere Gleitschiene legen, die beim Schließen der Tür frei liegt.

Riegelschloss zur Türsicherung

Ältere Schließmechanismen bieten Einbrechern wenig Widerstand. Derartige Schlösser lassen sich schon mit einem handelsüblichen Schraubendreher lösen. Alle Türen sollten ein Riegelschloss besitzen. Achten Sie darauf, dass der von Ihnen gewählte Riegel keine nach außen gerichteten Schrauben hat und aus hochwertigem, massivem Metall besteht. Der Riegel sollte mindestens 3 Zentimeter lang sein. Die Qualität eines Riegels geht oft mit einem höheren Preis einher, aber dieses Mehr an Investition in die Sicherheit lohnt sich.

Scharniere zur Türsicherung

Scharniere sollten sich niemals an der Außenseite des Gebäudes befinden. Die Tür kann leicht umgedreht und in der entgegengesetzten Richtung wieder eingebaut werden, um nach innen zu schwenken. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie sicherstellen, dass die Scharniere Stifte haben, die nicht entfernt werden können. Doppelköpfige Nägel können auch freiliegende Scharniere sichern. Alle freiliegenden oder nicht freiliegenden Scharniere sollten mit Schrauben befestigt werden, die 8 Zentimeter oder länger sind und aus starkem Metall bestehen.

Türriegel, Panzerriegel und Querriegelschloss zur Türsicherung

Türriegel bieten eine bewährte Türsicherung gegen Einbruch. Panzerriegel lassen sich ohne Problem als Einbruchschutz für die Haustür nachrüsten und natürlich genauso auch zum Einbruchschutz für andere Türen nachrüsten.

Panzerriegel wirken effektiv und verhindern, dass die Tür aufschwingt. Je nachdem wie stark die Haustür oder Wohnungstür gesichert werden soll, kann ein Türriegel oder auch mehrere Türriegel, z.B. einer oben und einer unten, eingebaut werden um zu verhindern, dass die Tür eingerammt wird.

Einbruchschutz für Türen nachrüsten

Der allerwichtigste Faktor, den Hausbesitzer durch die Sicherung der Türen gewinnen, ist Zeit. Eine große Zahl von Einbrüchen werden alleine deshalb abgebrochen, weil die Eindringlinge nicht schnell genug Erfolg beim Eindringen in die Wohnung, das Haus oder Ladengeschäft haben. Hält eine Tür oder ein Fenster einem Einbruchversuch mindestens drei Minuten stand, dann geben fast alle Einbrecher auf.

Türen gehören zu den einfachsten Einstiegspunkten für Einbrecher, insbesondere wenn die Türen ebenerdig sind und leicht manipuliert werden können. Dies ist bei älteren Haustüren und Wohnungstüren oft der Fall. Daher ist es ratsam, den Einbruchschutz gerade von Türen und Fenstern ernst zu nehmen und den Einbruchschutz für ältere Türen nachzurüsten. Diese nachträglichen Maßnahmen werden die meisten Einbruchversuche verhindern und kosten nicht die Welt. Im Ratgeber Fenstersicherung zeigen wir Ihnen spezielle Maßnahmen zum Einbruchschutz für Fenster.

Tipps zur Türsicherung

Es gibt Hunderte von Möglichkeiten, wie Sie Ihre Türen vor Einbrüchen schützen können. Nicht alle sind gleich gut geeignet. Wir haben die effektivsten Wege für Sie zusammengefasst, wie Sie Ihre Haustür oder Wohnungstür sichern.

1. Eine solide Tür ist das A und O
Die sichersten Türen haben einen soliden Kern, so dass sie schwieriger einzutreten oder zu brechen sind. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Typ Sie haben, klopfen Sie an Ihre Tür. Massive Türen klingen „tot“, während hohle Türen widerhallen. Um die Sicherheit zu erhöhen, ersetzen Sie eine hohle Eingangstür durch eine aus Metall, Fiberglas, Massivholz oder einem Massivholzkern.

2. Installieren Sie ein gutes Riegelschloss
Wenn Ihre Außentür kein Riegelschloss hat, besorgen Sie sich eins. Achten Sie darauf, dass der Riegel Ihrer Tür vollständig in den Türrahmen hineinragt, der zudem mit einem Schließblech verstärkt werden sollte.

Stellen Sie außerdem sicher, dass der Riegel keine freiliegenden Außenschrauben aufweist. Erwägen Sie die Installation eines Türriegels.

3. Vorhandene Türschlösser verstärken
Es ist wichtig, die vorhandenen Schlüsselschlösser an Ihrer Tür zu verstärken. Zylinderschutzvorrichtungen um die Schlösser verhindern, dass Einbrecher die Schlösser aufbrechen oder lösen können. Solide Schließbleche (Metallplatten, die die Stelle umgeben, an der ein Riegel in den Türrahmen eindringt) erschweren es einem Einbrecher, Ihre Tür einzutreten.

Schließbleche sollten Schrauben haben, die lang genug sind, um die Zapfen um den Türrahmen herum zu erreichen, nicht nur den Rahmen selbst. Dies hilft, um die Tür im Falle eines Angriffs stabil zu sichern.

4. Vernachlässigen Sie die Hintertür nicht
Hintertüren benötigen das gleiche Niveau von Sicherheit wie Vordertüren, einschließlich Riegel und Schlösser, Schließbleche und dazu eine solide Konstruktion. In vielen Häusern ist die Hintertür jedoch eine Schiebetür, was bedeutet, dass Sie keine Riegel oder Schließbleche verwenden können.

Bei Terrassenschiebetüren sollten Sie oben und unten an der Tür Schlüsselschlösser haben. Wenn das nicht möglich ist, können Sie die Schiebetür durch eine Metallstange, die in die Schiene der Tür passt, sichern. Die Metallstange verhindert, dass die Tür aufschiebt, wenn sie verriegelt ist. Natürlich ist die Sicherung durch eine Metallstange auch zusätzlich zu Schlüsselschlössern sinnvoll und sorgt für erhöhte Sicherheit.

5. Alle Türen und Fenster sperren
Überraschenderweise schließt nicht jeder seine Türen ab und belässt die Fenster auf Kipp, wenn er sein Grundstück verlässt. Dies ist das Erste, woran Sie denken sollten, wenn Sie Ihr Haus verlassen, auch wenn Sie nur kurz zum Bäcker gehen. Wenn das Wetter wärmer ist, lassen Hausbesitzer nachts gerne ihre Fenster auf Kipp offen stehen, was Kriminellen einen leichten Zugang ermöglicht. Die Statistiken zeigen, dass die Mehrzahl der Einbrüche stattfinden, während sich jemand auf dem Grundstück aufhält.

6. Schließen Sie Ihre Garage und Schuppen ab
Garage, Gartenhaus oder auch Schuppen sind in der Regel voll mit Geräten, durch die sich ein Einbrecher Zugang zu Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus verschaffen kann. Leitern, elektrische Werkzeuge und Gegenstände wie Brechstangen, Schraubenschlüssel und Schraubendreher können zum Einbruch in Ihre Wohnung verwendet werden. Mit Leitern können Sie Flachdächer und Balkontüren erreichen und geben Einbrechern oft die Möglichkeit, sich außer Sichtweite zu halten. Brechstangen können dazu verwendet werden, Türen und Fenster zu öffnen, insbesondere wenn sie auf Kipp sind. Halten Sie also sämtliches Werkzeug weggeschlossen und außer Sichtweite, um ein gewaltsames Eindringen zu erschweren.

7. Verstecken Sie keine Ersatzschlüssel
Der durchschnittliche Einbrecher weiß sehr wohl, dass einige Leute Ersatzschlüssel unter Pflanzentöpfen, Fußmatten und um Schuppen herum verstecken. Glauben Sie nicht, dass Sie einen sicheren Ort gefunden haben, an dem Sie einen Schlüssel verstecken können, denn die Chancen stehen gut, dass ein Dieb genau weiß, wo er suchen muss. Hinterlegen Sie einen Ersatzschlüssel besser bei einem vertrauenswürdigen Nachbarn, einem Familienangehörigen oder einem Freund, der in der Nähe wohnt.

8. Weitwinkel-Sichtlöcher installieren
Eine verbreitete kriminelle Technik ist es, an eine Tür zu klopfen oder zu klingeln und sich dann gewaltsam Zutritt zu verschaffen, sobald die Tür teilweise geöffnet ist. Durch den Einbau eines Gucklochs können Sie sicherstellen, dass Sie die Tür nur für Personen öffnen, die Sie kennen. Durch die Installation eines Weitwinkelspionage-Sichtlochs können Sie auch sehen, ob die klopfende Person allein ist oder ob sie Werkzeug bei sich trägt.

9. Außenbeleuchtung
Obwohl es keine Verbesserung der Türsicherheit selbst bedeutet, unterstützt eine großzügige Außenbeleuchtung den Einbruchschutz. Ideal sind eine oder mehrere Außenleuchten mit Bewegungsmelder, denn Licht schreckt potenzielle Einbrecher ab. Das Letzte, was ein Dieb will, ist, bei einem Einbruchversuch direkt unter einem Lichtstrahl zu stehen. Sie können eine Standard-Außenleuchte mit gedämpftem Licht einsetzen, die sich nachts automatisch einschaltet. Besser noch ist ein Bewegungsmelder-Licht, dass Sie z.B. als Vorbauleuchte direkt über der Tür platzieren.

Wenn Sie eine Außenbeleuchtung oder einen Bewegungsmelder außen kaufen, achten Sie auf die Reichweite des Sensors und die Entfernung, die er erreicht, wenn eine Bewegung erkannt wird. Wenn der Sensor einen potentiellen Stelle für den Einbruch nicht erreichen kann, wie z.B. eine Hintertür oder ein Fenster, sollten Sie eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder mit einem größeren Radius kaufen.

10. Alarmanlage mit Außensirene
Wenn Sie eine Außensirene am Haus installiert haben, egal ob sie funktionsfähig oder eine Attrappe ist, wird ein Dieb zweimal darüber nachdenken, ob er einbricht. Die meisten Dummy-Alarmanlagen sehen genau so aus wie ihre funktionierenden Versionen, und es ist für einen Gelegenheits-Einbrecher gerade bei Dunkelheit schwierig, den Unterschied zu einer echten Alarmanlage zu erkennen. Einbrecher agieren opportunistisch und werden daher immer das Gebäude bevorzugen, in dass er am einfachsten und gefahrlosesten eindringen kann.

11. Schlösser nach genormten Standard
Wählen Sie Schlösser, die den gängigen EU-Standards oder DIN-Standards entsprechen. Günstige Schlösser werden meist aus billigen und unzuverlässigen Materialien hergestellt und können leicht manipuliert werden.

12. Soziale Netzwerke
Auch dies ist keine eigentliche Türsicherung, aber auch hier gilt: Zeit ist Sicherheit. Wenn Sie Kriminelle mit Informationen versorgen, die darauf hindeuten, dass Zeit für einen ungestörten Einbruch vorhanden ist, dann ist die Türsicherung und jede weitere Maßnahme zum Einbruchschutz konterkariert. Veröffentlichen Sie daher niemals Informationen wie geplante Urlaub und längere Abwesenheiten über soziale Medien, die von potenziellen Dieben genutzt werden können. Wenn Sie persönliche Informationen über Urlaub oder teure Waren öffentlich bekannt geben, erhält ein potenzieller Einbrecher alles, was er über Ihren Aufenthaltsort und Ihre wertvollen Gegenstände wissen muss. Die Anpassung Ihrer Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook und Co. kann dabei helfen, ebenso wie das Entfernen von „Standort“-Einstellungen aus Ihren Beiträgen. Lesen Sie in der Kölner Studie, wann und wie am meisten eingebrochen wird.

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