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Überwachungskamera außen: Schutzklassen, Beispiele und Empfehlung

Die Überwachungskamera außen dient dem Schutz von Haus, Wohnung und Gewerbe. Sachanlagen und emotional wertvolle Güter gilt es besonders zu schützen. Überwachungskameras im Außenbereich dienen nicht nur zur Abschreckung sondern sind auch sinnvoll, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und handeln zu können. Bei der Anbringung ist auf eine gute Wetterbeständigkeit und Bildqualität zu achten. Dies gewährleistet eine zuverlässige Aufzeichnung der Geschehnisse in Ihren Außenbereichen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schutzklassen und Witterungsbedingungen in Ihrer Umgebung sind der erste Indikator für die Auswahl der richtigen Kamera.
  • Eine Überwachungskamera für den Außenbereich weist besondere Eigenschaften auf, die nicht von jeder Überwachungskamera erfüllt werden.
  • Stromversorgung, Speicherplatz und Speicherort sowie Erweiterungen, wie etwa Bewegungsmelder, sollten in Betracht gezogen werden.

So gehen Sie vor:

  • Achten Sie auf Schutzklassen und Witterungsbedingungen in Ihrer näheren Umgebung bevor Sie sich für eine Überwachungskamera entscheiden.
  • Lassen Sie sich nicht von hohen Preisen bei umfangreichen Sets abschrecken. Sie können bereits mit geringem Aufwand und überschaubaren Kosten eine zuverlässige Videoüberwachung außen installieren und im Zweifelsfall noch nachrüsten.
  • Überlegen Sie welche Bereiche außen überwacht werden sollen damit die geeigneten Überwachungskameras ausgewählt werden können.

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Überwachungskamera außen

Die Überwachungskamera außen dient nicht nur als erstes Signal der Abschreckung für potentielle Einbrecher oder Räuber. Sie können jedes Alarmanlagensystem auf ein höheres Niveau bringen. Dabei gibt es wesentliche Parameter, die es zu beachten gilt. Wir gehen auf diese ein und geben Handlungsempfehlungen ab.

Auf dem Markt der Überwachungskameras tummeln sich etliche Anbieter. Daher ist es immens wichtig sich gut zu informieren und vertrauenswürdigen Quellen diese Informationen zu entnehmen. Bei der Überwachungskamera außen ist die Wetterbeständigkeit eines der Hauptkriterien, die es zu berücksichtigen gilt. Dazu gesellt sich die Bildqualität der Aufnahmen. Was bringen einem die Aufnahmen schon, wenn nichts zu erkennen ist? Wir geben Ihnen Anhaltspunkte an denen Sie sich bei der Entscheidungsfindung orientieren können.

  • Witterungsschutz – Es gibt verschiedene Schutzklassen, die die Überwachungskamera außen mitbringen muss. Die verschiedenen Schutzklassen stellen den Schutz der Kameras vor witterungsbedingter Beschädigung dar. Das zeichnet sich beispielsweise bei der Schutzklasse IP65 wie folgt aus: Die Kamera ist in dieser Schutzklasse gegen Regen und Schnee geschützt. Die IP66 hält sogar starkem Strahlwasser stand. Achten Sie also bei Ihrer Wahl auf die Schutzklasse. Auf diese gehen wir im Laufe des Artikel gesondert ein.
  • Stromzufuhr – Wenn die Kamera eine Stromzufuhr benötigt sollte eine Steckdose in Reichweite sein, um nicht Kabel neuverlegen lassen zu müssen. Greift man auf WLAN-Kameras zurück, die batterie- oder akkubetrieben sind, halten diese ungefähr drei Monate und müssen dann ausgetauscht oder geladen werden. Abhilfe leisten Kameras mit Solarpanelen, die sich bei korrekter Ausrichtung selbst aufladen und obendrein nachhaltig sind.
  • Bildqualität – Vielen ist die Bildqualität der Überwachungskamera außen oft ein Rätsel und stellt ein großes Fragezeichen dar. Je höher die Auflösung des aufgezeichneten Bildes, desto höher ist auch der benötigte Speicherplatz. Also sollte man auf 4k vielleicht verzichten und den Kompromiss eingehen sich für die Full HD Auflösung zu entscheiden. Diese reicht vollkommen, um auch bei Aufnahmen im Außenbereich Gesichter klar und deutlich erkennen zu können.
  • WinkelEin Aufnahmewinkel von 90 – 110 Grad ist ausreichend für den Eingangsbereich. Dome Kameras mit einer 360-Grad Abdeckung bieten sich besonders für Decken an. Bei überdachten Stellplätzen beispielsweise oder in Räumlichkeiten.
  • Speichermedium – Herkömmliche Kameras mit ausgestatteter SD-Speicherkarte dienen oft als Speicherort für die Aufzeichnungen. Diese bieten standardmäßig nur acht Gigabyte an. Sollten diese erreicht sein werden gesammelte Daten und Aufzeichnungen überschrieben. Bei Aufzeichnungen über mehrere Wochen kann man auf größere Speicherkarten zurückgreifen. Alternativ können Kameras die eigenen Server des Hauses beispielsweise als Medium nutzen oder auch die Cloudspeicher, um die Aufzeichnungen zu sichern. Bei Dauerlösungen ist mit Gebühren in Form von kostenpflichtigen Abos zu rechnen.
  • Erweiterungen – Es ist äußerst ratsam sich nicht nur auf die Kameras zu verlassen. Die Erweiterung um Bewegungsmelder und Nachtsichtfunktionen können echte Lifesaver sein. Die Nachtsichtfunktion bietet ein erkennbares Bild auch bei Nacht und überführt somit jeden Täter. Bewegungsmelder senden umgehend eine Meldung an Ihr Smartphone auf die App des Herstellers oder vereinzelt sogar Emails mit einem Ausschnitten der Überwachungsbilder.

Ist ein Set notwendig?

Wenn Sie in Ihrem Eigenheim wohnen und über die Wohnfläche hinaus Bereiche haben, die überwacht werden müssen dann ist ein Set nicht nur empfehlenswert, sondern auch notwendig.

Abgesehen davon, dass Kameras im Set kostengünstiger sind, bringen Sie auch die hohe Kompatibilität untereinander mit sich. Eben durch jene Kompatibilität lassen sich auch nachträglich weitere Kameras in das bestehende System integrieren. Wir empfehlen im Zweifelsfall vorweg eine Kamera zu installieren und nach Bedarf aufzustocken. Dieses Modell bieten auch viele Anbieter an. Es gibt Starter-Sets, die nachträglich um weitere Kameras erweitert und ergänzt werden können.

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Überwachungskamera außen – Schutzklasse

Äußerst entscheidend ist die Abgrenzung zwischen einer Überwachungskamera für innen und einer Überwachungskamera außen. Der Irrglaube keine Unterschiede zwischen diesen beiden machen zu können kann fatale Folgen haben. Nicht nur, dass Sie Gefahr laufen die Kamera unbrauchbar zu machen aber auch der Schutz der verloren geht durch den Ausfall des Überwachungsbildes und respektive das Ermöglichen eines Einbruchs sind zu berücksichtigen. Der Grund ist einleuchtend: Feuchtigkeit und Nässe können in das Gehäuse einer für innen ausgerichtete Überwachungskamera eindringen und die Elektronik zerstören. Ganz abgesehen vom Extremfall, wie Starkregen oder Schnee, kann sich auch schon an leicht überdachten Orten, beispielsweise im Keller, Kondenswasser bilden und selbige Schäden verursachen.

Um dies zu verhindern orientieren Sie sich an den Schutzklassen, wie zum Beispiel International Protection 64 (IP 64). Die erste Ziffer steht für den Grad der Beständigkeit gegen Fremdkörper und Fremdeinwirkung wie Staubpartikel, die zweite Ziffer für die Beständigkeit gegen das Eindringen von Wasser in das Gehäuse.

Outdoor Überwachungskameras müssen allen Witterungsbedingungen standhalten können und somit wetterbeständig sein. Deshalb empfehlen wir die Schutzklasse IP 65. Sollten Sie in Gebieten wohnen, wo mit Starkregen, Hagel und/oder sogar Strahlwasser zu rechnen ist empfehlen wir die IP 66.

WLAN oder Kabel?

Der Unterschied und unmittelbare Vorteil der drahtlosen Variante liegt klar auf der Hand. Sie müssen sich keine Sorgen darüber machen, ob in der Nähe des gewünschten Montageortes der Überwachungskamera außen eine Stromverbindung herstellen lässt. So können Sie verschiedene Montageorte testen bis Sie das für Sie perfekte Bild des Eingangsbereiches beispielsweise erhalten.

Tatsächlich gibt es eine Lösung die noch einfacher, energieeffizienter und umweltschonender ist: das Solarpanel. Nicht nur minimieren Sie Ihren ökologischen Fußabdruck, Sie stellen auch die Aufrechterhaltung der Verbindung bei Stromausfällen sicher. Es muss also eine alternative Stromquelle zur Verfügung stehen eben in Form eines Solarpanels.

Der Aufwand der Verkabelung kann sich aber lohnen. Dadurch ist nach erstmaliger Instandsetzung und Installation die Kamera mit Strom versorgt. Sollte kein Stromausfall die Verbindung trennen, besteht nur noch die Möglichkeit eines gewieften Einbrechers, der die Verbindung kappen könnte. Aber im Normalfall ist das Thema Stromversorgung vorerst beendet.

Eine weitere Variante bietet die Power of Ethernet (PoE). Das bedeutet, dass nur ein Kabel für die Daten und Stromzufuhr verwendet wird. Hierbei sind allerdings einige Gegebenheit vorausgesetzt. Allem vorweg muss die Überwachungskamera außen, für die Sie sich entscheiden, PoE-fähig sein. Das heisst über das Datenkabel auch mit Strom versorgt werden. Sollte an Ihrem gewünschten Ort kein Auslass für die Stromzufuhr zur Verfügung stehen können Sie auch in Erwägung ziehen vom Elektriker oder Fachmann einen Auslass in der Nähe des Montageortes der Überwachungskamera legen zu lassen. Diese Variante ist aber kostspielig und mit hohem Aufwand verbunden. Alternativ greifen Sie auf die PoE-Variante oder Akku mit Solarpanel zurück.

PTZ-Kamera: Für wen ist Sie geeignet?

Die Vorteile, die eine PTZ-Kamera gegenüber seinen Konkurrenten mit sich bringt ist die hohe Flexibilität. Sie lässt sich bis zu 360 Grad schwenken, 90 Grad neigen und 30-fach zoomen und mehr. Mit einem stolzen Preis ist hierbei zu rechnen. Einstiegsmodelle sind aber für wenige hundert Euro schon erhältlich wohingegen professionelle Geräte sich im höheren Preissegment ansiedeln und bis zu tausend Euro kosten. Für die Überwachung von Türen oder Fenstern benötigen Sie keine PTZ-Kamera. Sparen Sie hier die hohen Kosten für eine solche Überwachungskamera außen und investieren Sie die Ersparnis in einen anderen Bereich. Sollten Sie aber zusätzlich die Auf- oder Einfahrt im Blick behalten wollen kommen Sie um eine PTZ Kamera nicht herum.

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