Alarmanlage Haus: Alles zu Funktionen, Kosten und den besten Modellen

Alarmanlage

Lesen Sie in diesem Ratgeber, wie Alarmanlagen funktionieren, aus welchen Komponenten sie bestehen, was sie kosten und woran Sie eine empfehlenswerte Alarmanlage für Ihr Haus oder Ihre Wohnung erkennen. Außerdem stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten von Alarmanlagen für Haus und Wohnung vor, sowie die besten Alarmanlagen Hersteller.

 

Ist die Installation von Alarmanlagen sinnvoll?

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt seit etwa zehn Jahren permanent an. Daran tragen Neid und die zunehmende Armut in den unteren Bevölkerungsschichten eine Mitschuld. Auf der anderen Seite machen es moderne Medien und bessere Technik den Einbrechern leichter, ungesehen in gesicherte Wohnungen zu gelangen. Gelingt der Einbruch, hat der Täter ein Erfolgserlebnis und sucht sich die nächste Wohnung.

Gleichzeitig gewinnt der Schutz des Eigentums für die Menschen in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung. Das liegt einerseits daran, dass es dem Mittelständler besser geht als noch vor fünfzig Jahren und es folglich auch deutlich mehr zu verlieren gibt. Ein anderer Grund ist, dass besonders in Großstädten oft eine Distanzierung von der Gesellschaft stattfindet. Das ist gut daran zu erkennen, dass viele Städter nicht einmal ihre Hausmitbewohner wirklich kennen.

Dies sind nur ein paar Gründe für den Einsatz einer Alarmanlage in Haus und Wohnung. Neben der mechanischen Sicherung mit modernen Schlössern, Türen und Fenstern erhöht eine elektronische Überwachung des Eigenheims den Sicherheitsfaktor enorm. Außerdem kann der Einbrecher die Alarmanlage nicht wie eine Haustür mit Gewalt überlisten, wenn er sich unbeobachtet fühlt.

 

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Allgemeines zum Einbruchschutz und zu Alarmanlagen

Die Alarmanlage ist der Oberbegriff für alle elektronischen Systeme, die einen außergewöhnlichen Vorfall melden und betroffene Personen warnen sollen. Dabei können hochwertige Alarmanlagen aus einer Vielzahl an Komponenten bestehen, welche in unterschiedlichsten Situationen auslösen. Dazu zählt beispielsweise ein Brand oder Einbruch. Ein Alarm muss dabei nicht immer ein akustisches Signal zur Abschreckung auslösen, sondern kann auch stumm den Eigentümer informieren oder einen Notruf bei der Polizei absetzen.

Mit dem Einbruchschutz wird die mechanische Sicherung einer Wohnung gegen unbefugtes Betreten bezeichnet. Dazu zählen beispielsweise das Verriegeln aller Fenster und das Abschließen der Haustür. Der Einbruchschutz hat wenig mit der Alarmanlage zu tun. Er darf aber keinesfalls völlig vernachlässigt werden.

Die Einbruchmeldeanlage, kurz EMA, stellt das elektronische Gegenstück dar. Eine EMA erkennt den Einbruch und führt die ihr auferlegte Aktion aus. Es müssen verschiedene Vorschriften beachtet werden, damit die Einbruchmeldeanlage nicht mit einfachsten Mittel deaktiviert werden kann.

Eine interessante Info für alle Unentschlossenen: Der prozentuale Anteil der Einbruchsversuche, also der nicht erfolgreichen Einbrüche, steigt seit über zehn Jahren immer weiter an. Eine verbesserte Sicherheitstechnik trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Je mehr Wohnungen effektiv gesichert werden, umso schwerer wird es für die Diebe.

Schutz nicht nur durch Alarmanlagen

Schutz vor Einbrüchen | Quelle: Statista

Funktionsweise einer Alarmanlage in Wohnung und Haus

Das Herz jeder Alarmanlage bildet die Zentrale. Dabei handelt es sich um einen elektronischen Verteiler, der die wichtigste Schnittstelle darstellt. Sie verfügt über eine Vielzahl an Einstellungen und kann somit für jeden Einzelfall programmiert werden. Die Zentrale erhält ein Signal, wenn eine Komponente ihre Meldung herausgibt und führt dann die vorprogrammierte Aktion aus.

Die komplexe Installation einer Alarmanlage sollte in jedem Fall von einem Fachmann vorgenommen werden. Das maximiert nicht nur die Sicherheit, sondern vermeidet auch Fehlalarme. Besonders bei einem automatischen Notruf durch die Zentrale sollten alle Installationen und Einstellungen durch Fachpersonal vorgenommen werden. Eine Fehlauslösung kann zu sehr hohen Kosten für den Betreiber führen, weil er normalerweise den unnötigen Polizeieinsatz bezahlen muss.

 

Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Jede hochwertige Alarmanlage verfügt über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV. Die USV wird durch einen integrierten Akku realisiert. Sie verhindert effektiv, dass der Einbrecher die Alarmanlage einfach über das Stromnetz abschalten kann. Hochwertige Alarmanlagen sind sogar in der Lage, eine Meldung abzugeben, wenn die Stromversorgung ausfällt.

 

Türkontakte und Fensterkontakte im Haus

Der einfachste Weg zur Sicherung gegen unbefugtes Betreten ist die Sicherung der Türen. Diese sind selbst mit großen Werkzeugen gut zugänglich. Auch gute Türschlösser lassen sich somit bei ausreichendem Zeitaufwand durch den Einbrecher öffnen, ohne die Tür einzuschlagen. Der mechanische Schutz versagt hier oftmals, während der elektronische Schutz nicht über das Türschloss deaktiviert werden kann. Die Tür Alarmanlage löst aus, wenn die Tür bei aktivierter Alarmanlage geöffnet wird.

Wichtig ist, dass alle Türen und Fenster mit der Alarmanlage verbunden werden. Das gilt auch für Jene, die über kein Schloss verfügen oder gar nicht regulär zu öffnen sind. Andernfalls könnte eine Person einfach durch das Einschlagen der Scheibe ins Innere gelangen und alle anderen Kontakte wären nutzlos. Hierfür gibt es spezielle Kontakte, die das Brechen des Glases erkennen.

 

Handsender für Alarmanlagen im Haus

Die meisten Alarmanlagen werden über einen recht komplizierten Vorgang mit Sender oder Zahlencode scharf geschaltet. Das verhindert wirksam, dass sich unbefugte Zutritt verschaffen können, selbst wenn sie in den Besitz eines Schlüssels gelangen. Es besteht jedoch die Gefahr der Fehlbedienung der Alarmanlage.

Ein Handsender besitzt meist eine Größe vergleichbar mit der eines Autoschlüssels, sodass er am Schlüsselbund getragen werden kann. Er dient dazu, die Alarmanlage oder Teile davon per Funk aktivieren oder deaktivieren zu können. Das steigert den Komfort bei der täglichen Bedienung unabhängig davon, ob die Alarmlage die Garage oder das komplette Haus schützt.

 

Bewegungsmelder im Alarmsystem

Tür und Fensterkontakte greifen erst, wenn sich der Einbrecher bereits am Haus zu schaffen macht. Eine Alarmanlage mit Bewegungsmelder hingegen kann sehr viele Meter weit „sehen“ und benötigt dabei noch nichtmal Licht. Hochwertige Geräte erkennen Körperwärme und entdecken den Einbrecher auch in völliger Dunkelheit.

Ein weiterer Vorteil beim Einsatz von Bewegungsmeldern in Alarmanlagen ist, dass das Gerät an Orten positioniert werden kann, wo es der Einbrecher nicht vermutet. Um allerdings eine Fehlauslösung beispielsweise durch Haustiere zu verhindern, sollten Bewegungsmelder immer von Fachpersonal installiert werden.

Kamera in Alarmanlagen

In erster Linie dient die Kamera dem ausschließen von Falschalarmen. Die Alarmanlage meldet eine Sichtung und der Eigentümer kann auf die Kamera zugreifen. Dabei sieht er, ob ein Einbrecher oder Nachbars Katze den Alarm ausgelöst hat und kann entsprechend reagieren. Die Alarmanlage mit Kamera hat außerdem den Vorteil, dass über die Kamera jederzeit der Innenraum kontrolliert werden kann. Der Zugriff auf die Kamera setzt allerdings eine Verbindung mit dem Internet voraus.

 

Sirene für Alarmsysteme im Haus

Eine Alarmanlage mit Sirene besitzt einen Vorteil und einen Nachteil. Der klare Vorteil ist, dass der einsetzende Sirenenlärm den Einbrecher mit hoher Wahrscheinlichkeit abschreckt. Der Krach der Sirene lenkt den Blick von Nachbarn, Passanten und selbstverständlich Ordnungshütern auf das Haus. Der Täter tut also gut daran, innerhalb weniger Sekunden unerkannt aus dem Haus zu verschwinden.

Der klare Nachteil ist die Warnung, welche der Täter erhält. Er muss zwar ohne Beute verschwinden, aber wenn die Polizei eintrifft, ist er bereits in einem sicheren Versteck. Zum Vergleich aus einer Statistik des LKA Bayern: Alarmsysteme mit nur örtlichem Alarm führen in 18 % der Fälle zur Festnahme. Bei Systemen mit stillem Alarm sind es 67 %.

 

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Arten von Alarmanlagen für Haus und Wohnung

Grundsätzlich werden zwei Typen von Alarmanlagen unterschieden: die kabelgebundene Alarmanlagen und die Funk-Alarmanlage. Bei einer kabelgebundenen Anlage muss jede Komponente per Kabel mit der Zentrale verbunden werden. Das verursacht einen großen Aufwand in der Installation. Bei einer kabellosen Alarmanlage kommunizieren die einzelnen Elemente mittels Funktechnik.

 

Kabelgebundene oder kabellose Funk-Alarmanlage?

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Ein Alarmanlagen Vergleich lohnt sich, jedoch überwiegen die Vorteile der Funk-Alarmanlage  stark. Kabellose Alarmanlagen sind meist günstiger zu installieren, können problemlos große Entfernungen überbrücken und Nachrüstungen sind ohne großen Aufwand möglich. Das neue Gerät wird einfach per Funk in der Zentrale registriert. Außerdem ist bei den kabellosen Anlagen eine größere Vielfalt vorhanden. In den meisten Fällen macht der Einbau einer kabellosen Alarmanlage mehr Sinn.

Der einzige sinnvolle Einsatzbereich einer kabelgebundenen Alarmanlage ist dort, wo keine kabellose Anlage eingesetzt werden kann. Dies könnte beispielsweise der Fall sein, wenn starke elektromagnetische Felder oder dicke Stahlbetonwände eine Funkübertragung verhindern.

 

VdS Alarmanlage im Haus

Diese Bezeichnung steht für eine Alarmanlage, die von der VdS Schadenverhütung GmbH zertifiziert wurde. Das hat den Vorteil, dass die VdS Alarmanlagen beispielsweise von Versicherern als zuverlässig eingestuft werden. Kommt es zu einem Einbruch und wurde eine minderwertige Alarmanlage verwendet, kann die Versicherung eventuell Teile der Zahlung verweigern.

Weiterhin ist eine VdS-zertifizierte Alarmanlage gut für das eigene Gewissen. Besonders wenn es um die Sicherheit der persönlichsten Dinge oder der geliebten Menschen geht, gibt eine geprüfte Alarmanlage ein gutes Gefühl. Alarmanlagen, die speziell auf den Einsatz in Wohnbereichen ausgelegt sind, erhalten das Siegel VdS Home.

Außerdem kann die Installation einer Profi-Alarmanlage zum Nachlass von Beiträgen Ihrer Hausratversicherung führen. Mehr Informationen erhalten Sie im Ratgeber zum Thema Auswirkungen einer Alarmanlage auf die Hausratversicherung.

 

GSM Alarmanlage im Haus

Das Wort GSM ist aus der Mobilfunktechnik bekannt und bezeichnet das Global System for Mobile Communications, was übersetzt Globales System für Mobilkommunikation bedeutet. Die Alarmanlage verfügt also über eine Verbindung mit dem Mobilfunknetz und kann jedes beliebige Telefon erreichen.

Der Zweck einer GSM Alarmanlage besteht in der Information einer oder mehrerer Nummern, wenn ein Einbruch bemerkt wird. Sie kann beispielsweise den Hauseigentümer anrufen oder ihm eine SMS schreiben. Auch der automatische Notruf beim Sicherheitsdienst oder der örtlichen Polizei ist möglich. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Verbindung mit dem Mobilfunknetz zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist.

 

IP Alarmanlage im Haus

Der Begriff IP steht für Internet Protocol. Diese Alarmanlagen werden folglich mit dem Internet verbunden und können zahlreiche Aktionen ausführen, wenn der Einbruch bemerkt wird. Hochwertige Anlagen verfügen zudem über einen Sabotageschutz, welcher die Internetverbindung dauerhaft überwacht. Beim Ausfall der Verbindung macht sich die Anlage akustisch bemerkbar.

Die Einrichtung der Anlage kann aufgrund der vielen Funktionen kompliziert sein und sollte von einem Fachmann vorgenommen werden. Viele Hersteller bieten allerdings Apps an, mit denen sich spätere kleine Änderungen an der Anlage unkompliziert und schnell vornehmen lassen. Besonders bei der Verbindung mit dem WLAN ist die Alarmanlage sehr flexibel und komfortabel im Alltag.

 

Alarmanlage selbst installieren oder vom Profi installieren lassen?

Hier lässt sich eine eindeutige Aussage treffen: Eine Alarmanlage sollte immer von einem Fachmann installiert werden! Erstens kennt sich dieser Profi mit den Komponenten und deren Eigenschaften aus, sodass Installation und Einrichtung ohne Schwierigkeiten verlaufen. Er arbeitet täglich mit den Anlagen und ist mit der Technik namhafter Hersteller vertraut.

Zweitens kann ein Fachmann eventuell vorhandene Sicherheitslücken am Gebäude erkennen und deren Gefahrenpotential abschätzen. Ein offensichtliches Beispiel: Die Haustür ist mit einer Alarmanlage gesichert, aber das mit einer Leiter erreichbare Dachfenster ist immer angeklappt. Auch eine vom Haus begehbare Garage birgt Sicherheitsrisiken, die der Fachhändler bedenkt. Gibt es sicherheitstechnische Schwachstellen am Gebäude, macht der Spezialist außerdem Vorschläge zur Lösung des Problems.

Weiterhin ist ein Fachhändler darauf spezialisiert, die Auswahl der Komponenten so zu treffen, dass diese makellos zusammenarbeiten. Das heißt, er wird ein System auswählen, dass mit den gewünschten Sensoren, Kontakten, Sendern und Sirenen kompatibel ist. Bei der Installation durch einen Laien könnten die Kosten durch Fehlkäufe ansteigen.

Zwangläufigkeit der Alarmanlage im Haus

Unsachgemäß installierte Anlagen können dazu führen, dass sich Personen in scharf geschalteten Bereichen aufhalten und es somit zur Fehlauslösung kommt. Zwangsläufigkeit bedeutet, dass derartige Fehler durch mechanische Sicherungen ausgeschlossen werden und sich keine Person mehr innerhalb des Bereiches aufhalten kann. Ein Fachhändler wird ausschließlich Alarmanlagen installieren, bei denen die Zwangsläufigkeit gegeben ist.

Am Beispiel einer Tür wird das so realisiert: Die Alarmanlage sperrt die Tür mit einem separaten Verriegelungsbolzen ab. Erst wenn diese Verriegelung eingerastet ist, wird die Anlage für diesen Bereich scharf geschaltet. Steht die Tür noch offen, gibt die Anlage beim Scharfschalten eine Meldung aus. Das gleiche funktioniert auch mit Fensterkontakten, um sicherzugehen, dass keine Fenster mehr geöffnet sind. Die Zwangsläufigkeit einer Alarmanlage verhindert also Fehlauslösungen.

 

Fehlalarm einer Alarmanlage

Trotz der oben beschriebenen Zwangsläufigkeit hat die Anzahl der Fehlalarme in den letzten beständig zugenommen. Laut einer Schätzung der Polizei Hessen gibt es in Deutschland jährlich rund 500.000 Falschalarme aus Überfall- und Einbruchsmeldeanlagen. Mit jedem Falschalarm sind durchschnittlich zwei Beamte eine Stunde lang beschäftigt, weshalb sich Hauseigentümer, bei denen ein Fehlalarm aufgetreten ist, an den Kosten für den Polizeieinsatz beteiligt werden. Dabei gibt es kaum private Alarmanlagen, die direkt mit der Polizei verbunden sind. Oftmals rufen Nachbarn oder Passanten die Polizei. Die Kosten müssen jedoch vom Hauseigentümer getragen werden und belaufen sich je nach Bundesland auf einen Betrag zwischen 100 und 200 Euro. Nur in Nordrhein-Westfalen wurde die Kostenbeteiligung für einen Fehlalarm im Jahr 2016 abgeschafft. Als Ursache für Fehlalarme benennt die Polizei in Hessen drei Gründe: „Falschalarme sind meist die Folge von unzureichender Technik, falscher Projektierung oder menschlichen Fehlverhaltens.“

 

Kosten einer Alarmanlage für Haus und Wohnung

Die Gesamtkosten der Anlage setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Die Anschaffung der Hardware stellt meist den größten Kostenfaktor dar. Hierbei kommt es darauf an, wie viele Türen und Fenster gesichert werden müssen und welche Extras gewünscht sind. Die Alarmanlagen Kosten einer Eigentumswohnung mit einer Tür und vier Fenstern sind natürlich günstiger alsdie Kosten einer Alarmanlage für ein komplettes Mehrfamilienhaus. Für ein Einfamilienhaus fallen durchschnittlich Kosten zwischen 1300 und 5000 Euro an.

Hier tritt der große Vorteil kabelloser Alarmanlagen in den Vordergrund. Durch die Funkverbindung ist keine Verdrahtung notwendig. Das erspart nicht nur Material in Form von Kabeln und Kanälen, sondern auch unzählige Arbeitsstunden der einrichtenden Firma. Wohnungen und kleine Häuser sind in der Regel innerhalb eines Tages gesichert, bei einem größeren Haus können auch zwei Tage Arbeit für das Einrichten der Alarmanlage anfallen.

Zusätzliche Extras wie Außensirenen oder Überwachungskameras verursachen natürlich auch zusätzliche Kosten. Andererseits erhöhen einige Komponenten wie beispielsweise Handsender den Komfort im Alltag erheblich. Der Fachhändler hilft hier beim Abwägen, welche Zusatzeinbauten in welcher Situation sinnvoll sind.


Kleines Haus / Wohnung

Großes Haus
Materialkosten
1600
6400
Arbeitszeit
400
900
Gesamtkosten2000

7300
Förderung (20% auf 1000€)-200-200
Förderung (10 % auf Restkosten)
-100-630
Arbeitszeitkosten in Steuererklärung angeben
-80-140
Eigenanteil16206330
Ersparnis380 (19%) 970 (13%)

 

 

Staatliche Förderung der Alarmanlage möglich

Die KfW fördert den Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster sowie Alarmanlagen. Förderfähig sind alle Alarmanlagen mit einer Zertifizierung nach DIN EN 50131 Grad 2 oder besser. Abhängig vom Gesamtbetrag der Umbaumaßnahmen kann hier ein Zuschuss sowie ein zinsgünstiges Darlehen beantragt werden. Die Zuschüsse sind dabei nach den Kosten der Investition gestaffelt.

Informationen zum Zuschuss und dem Darlehen finden sich auf den Seiten der KfW oder in unserem Ratgeber zur KfW Förderung für Alamanlagen in Haus und Wohnung. Dort stehen die Bedingungen, Merkblätter und Antragsformulare zum Download bereit. Außerdem ist dort zur Verdeutlichung eine Beispielrechnung aufgeführt.

 

Alarmanlagen Hersteller – Diese sollten Sie kennen

Die Marke ABUS hat sich in vielen Bereichen der Sicherheitstechnik etabliert. Vom einfachen Vorhängeschloss bis zur Hochsicherheits-Alarmanlage bietet das Sortiment von Abus eine Möglichkeit an. Der Hersteller blickt auf eine über 90 jährige Erfahrung zurück lässt dies in seine Produkte einfließen. Auf der Internetseite des Herstellers finden sich Informationen zu den diversen Produkten.

Bei Jablotron handelt es sich um einen deutlich jüngeren Hersteller. Die Marke ist besonders im Bereich Smart-Home aktiv und bietet daher hochmoderne Alarmsysteme mit Bedienung per App an. Somit kann das gesamte Haus mit dem Smartphone bedient werden. Die Webseite hält noch viel mehr Informationen bereit.

Der Begriff Lupus bedeutet im lateinischen „Wolf“. Wachsam wie ein Wolfsrudel sind auch die Alarmanlagen des Herstellers. Lupus Electronics ist ebenfalls viel im Bereich Smart-Home vertreten und bietet modernste Komponenten mit der Option zum Vernetzen an. Eine Übersicht des Angebotes hat der Hersteller auf seiner Internetseite zusammengestellt.

Daitem ist eine Marke mit 40 jähriger Erfahrung in der Sicherheitstechnik. Besonders auf dem Gebiet der kabellosen Alarmanlagen hält der Hersteller ein Sortiment hochwertiger Alarmanlagen bereit. Auf der Webseite unter dem Punkt „Schwachstellen Analyse“ stellt Daitem mit einer schönen Animation dar, wie Einbrecher in ein Haus gelangen können und wie die Alarmanlage entgegenwirkt.

Telenot ist ein Hersteller hochwertiger Alarmsysteme für Privatpersonen sowie Unternehmen. Eine Anlage des Herstellers erhielt im Jahr 2015 sogar die Auszeichnung „Deutschlands beste Alarmanlage“ von der Fachwelt. Auf der Internetseite bietet Telenot ein großes Sortiment an Sicherheitstechnik an.

 

Abus Secvest, Lupusec XT3, Telenot complex 200h, Daitem D18 - Alarmanlagen-Test

Abus Secvest, Lupusec XT3, Telenot complex 200h, Daitem D18 – Alarmanlagen-Test

Einen Profi-Alarmanlagen Vergleich finden Sie in unserem Artikel Alarmanlagem-Test.

 

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KfW-Förderung | ©Flo Pappert | unsplash.com

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